≡ aus meinem Leben

Gedanken des Lebens II

stella, diver | photocase.de

Sonntag, 10.12.2006, 22:07 Uhr. Ich befinde mich in einem Zwiespalt, der doch keiner ist. Wie kommt es, dass wir uns manchmal Probleme machen, wo keine sind? Nein, wie kommt es, dass ich das mache? Ich meine ist mir langweilig oder so? Macht es mir einfach Spaß sie zu lösen? Ich weiß es nicht. Wie kommt es, dass ich auf so viele Fragen einfach keine Antworten finde? Kennt jemand die Antworten außer Gott? Wenn ja, wer, dann kann ich ja ihn fragen. Ich freue mich an meinem Leben und trotzdem habe ich das Gefühl, dass ich nicht mehr möchte. Ich bin müde, ausgepowert, kraftlos. Wo ist die Energie hin, mit der ich in diesen Tag gestartet bin? Ist es nur dieser Tag der mich so gemacht hat oder war es alles was diesem Tag voraus ging? Was ging denn voraus? Schon wieder in die Vergangenheit zurück? Wollte ich das nicht lassen? Aber ich kann doch nicht einfach immer jeden Tag so leben als wäre kein anderer voran gegangen. Der Gedanke hat wohl gestern bei mir gefehlt. Die Frage ist nur wie weit ich zurück schaue, auf was und wie sehr ich von vergangenem meine Gegenwart beeinflussen lasse. Doch was ist schon die Gegenwart im Vergleich zur Zukunft? Nur ein Hauch. Morgen schon werde ich auf das was ich jetzt schreibe zurück blicken können.

Warum lebe ich dann, wenn alles so Sinnlos ist? Was steckt hinter meiner Lebenslust. Ja, Lebenslust! Ich will LEBEN! Doch warum? Ist es nicht töricht zu sagen ich wolle leben, wo ich doch Gott so viel Kummer und so wenig Freude bereite? Wie kann ich wieder gut machen, was ich alles schon getan habe? Ich weiß ich muss es nicht, dafür ist Jesus ja gestorben, doch ich möchte es trotzdem. Es ist ein innerer Drang den ich verspüre, etwas, dass ich nicht beeinflussen kann. Gott hat so viele Dinge für mich getan, ja mit ihm bin ich sogar geflogen.

Alfons069 | photocase.de

Doch an jedem Tag, und das sind leider viele, an dem ich nicht mit dem Gedanken an Gott und der Bereitschaft mit ihm durch diesen Tag zu gehen aufwache, habe ich abends das Gefühl voller Sünde zu sein. Werde ich das jemals los? Nein. Ich bin ein Sünder und werde es wohl immer bleiben. Aber ich möchte nicht mehr. Ich möchte nicht mehr Sünder sein. Ich möchte nicht mehr verletzen, nichts falsches mehr sagen. Und doch kann ich nicht anders. Ich gehe herum, rede ohne nachzudenken, handle ohne Überlegung. Ich bereite Gott nur Kummer und das betrübt meine Seele. Wie kann ich ein besserer Mensch werden? Gibt es keinen der mir helfen kann mich zu ändern? Gibt es keinen der mir immer wieder sagen kann, wenn ich etwas falsch gemacht habe? Ich muss meine eigene Weisheit finden, eine gesunde Selbstreflektion.

Herr, schenke mir doch die Weisheit die ich brauche um so zu leben, dass du mich stolz dein Kind nennen kannst. Und wenn ich nicht die Geduld habe in einem Moment genau nachzudenken, dann schenke mir deinen Geist damit ich trotzdem nicht falsch handle, sondern in deinem Interesse. Amen.

calla | 24.06.07 | 15:47

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