≡ aus meinem Leben

Gedanken des Lebens III

stm | photocase.de

Dienstag, 19.12.2006, 13:01 Uhr. Wie kommt es, dass man wenn man etwas abgeschlossen hat, aber noch keine Bestätigung der Richtigkeit des Abgeschlossenen hat, man immer wieder darüber nachdenken muss? Wieso überlegt man, wieso überlege ich, erst hinterher, was ich hätte besser machen können und nicht während der Tat? Wie kommt es, dass ich in manchen Momenten einfach nicht zur Ruhe kommen und in mich gehen kann? Oder geht das einfacher als ich manchmal meine und ich versuche es bloß nicht? Sollte ich es versuchen?

Naja, dass auf jeden Fall. Aber wieso, frage ich, wieso ist es so unglaublich schwer für mich, in der Gegenwart zu leben. Mit ganzem Herzen im jetzt zu sein. Mit ganzem Herzen in der Situation, bei der Sache, bei der ich gerade bin. Immer wieder merke ich das. Ich sehe andere Leute, vielleicht vom sehen Bekannte und wenn sie lachen und sich amüsieren, möchte ich ein Teil davon sein. Möchte ich in dem Moment eine von ihnen sein und mit ihnen lachen und mich amüsieren. Doch ist dieser Wunsch nicht im Grunde schwachsinnig? Ich denk schon, dass er das ist. Denn wenn ich ab und an dann doch mal im jetzt lebe, mir in einem Moment klar mache dass dieser Moment, dieses jetzt, nie wieder kommt und egal was ich gerade tue, das vielleicht nie wieder so passiert wie gerade, wenn ich mir der Besonderheit jedes Augenblicks bewusst werde, dann merke ich, dass ich bereits ein Teil davon bin. Dass ich öfter ein Teil davon bin als ich meine. Dass die Freunde die ich habe nicht schlechter, sondern oft sogar um einiges besser, sind, als die, die ich meine haben zu wollen, haben zu müssen.

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Wie schaffe ich es mir selbst öfter die Besonderheit des Augenblicks bewusst zu machen? Egal durch welche Schwierigkeiten ich auch durchmuss, es wird immer gut enden. Und die guten wie die schlechten Momente, Augenblicke, kann mir keiner nehmen. Keiner kann sie mir streitig machen. Sie machen mich zu dem was ich bin, die Schlechten oft mehr als die Guten. Warum wird es immer gut enden? Weil jemand für mich sorgt und jeden Augenblick, jeden Moment, jede Situation vorgeplant hat und sie zu etwas besonderem macht, das mich prägt und mein Leben leichter macht. Ich danke Gott, dass du bei mir bist und mir klar machst, wie wichtig, wie einzigartig, wie besonders und wie unvergleichlich mein Leben ist. Danke, dass ich leben darf! Amen.

calla | 17.07.07 | 15:28

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