
Ich entschied mich gegen die Jagd
So begrub ich meine Speere
Und wusch das Gift von meinen Pfeilen
Und nun?
Was sollte ich tun
Auf den Pfaden
Auf denen ich einst
Nach Blut
Fleisch
Geweih
Und Ruhm
Gierte?
So vertrat ich mir die Füße
Und gab vor
Flora und Fauna zu bestaunen
Wie öde
Wie eine Speise
Der man jedes Salz raubte
So stöhnte und murrte ich
Doch in meiner Klage
Erhob sich eine Stimme
Frei bist du, großer Jäger
Frei vom Wahn
Des Abends mit beladenen
Vom Blute deiner Beute getränkten
Schultern
Heimzukehren
Und noch mehr
Auf den fauligen Leichenhügel zu laden
Rinaldo | 18.03.07 | 19:26
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