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Episoden-Kommentar

Der Text sagt nicht (zumindest in diesen ersten 13 Versen), warum Gott geschaffen hat, aber er sagt wie er geschaffen hat: durch sein Wort (vv 3, 6, 9, 11: "Und Gott sprach"). Alles was so entstanden ist war gut (vv 4, 10, 12), was auch etwas über Gott aussagt.

Vers-Kommentar1. Mose 1, 1-13

Wann war der Anfang? War es der Urknall, der unsere Weltuhr gestartet hat? Welche Uhr zeigt überhaupt zuverlässig die Weltzeit an, denn auch diese ist relativ (seit Einstein).

Ist es denn wirklich so wichtig für uns zu wissen, wann der Anfang war? Ob vor 10000 oder 10 Millionen Jahren oder noch länger? Wichtig ist, das es einen Anfang gibt, das ein Gott Himmel und Erde erschaffen hat. Die Schöpfung folgt also einem Plan und keinem Zufall. Nicht ein zufälliger Knall der irgendwann stattfand, sondern eine konkrete, gewollte Aktion.

Selbst ohne NT-Bezüge wäre das wohl eher eine Diskussion für den Bereich Glaube und Wissen, da der Text nicht auf diese Thematik eingeht. Ziel von "die Geschichte" ist es doch die Geschichte sprechen zu lassen mit allem was sie zu sagen hat und sich aber auch wirklich darauf zu beschränken. Nur wenn wir unsere Gedanken und Fragen (aus dem 21. Jahrhundert) hinten anstellen können wir hören was dieser Text uns sagen möchte.

1. Wenn es einen Anfang gibt, wie sieht es dann mit dem Ende aus? Ein Anfang setzt nicht unbedingt ein Ende voraus. Obwohl die Erde einen Anfang hatte, muss sie nicht notwendigerweise auf ein Ende hin geschaffen worden sein.

2. Was ist überhaupt ein Anfang? Der Anfang im ersten Vers der Geschichte bezieht sich auf den Anfang der Erde. Wenn Anfang in ganz herkömmlichen Sinne zu verstehen ist, dann heißt es, dass die Erde zu einem Zeitpunkt, der nicht näher definiert wird ihren Anfang nahm.

3. Wie kann es einen Anfang nehmen? Warum sollte die Erde nicht einen Anfang gehabt haben? Es spricht nichts dagegen.

4. Unendlichkeit Gottes und der Anfang der Erde. Da der Anfang sich auf den Anfang der Erde bezieht, wirkt sich dieser Anfang nicht auf die Unendlichkeit Gottes aus. Außerdem wissen wir zu dem Zeitpunkt der Geschichte sowieso nichts über die Unendlichkeit Gottes. Wir haben noch gar keine Informationen, darüber wer und wie dieser Gott ist.

5. Wie ist der Verlauf? Der Verlauf des Angefangenen wird in der sich vollziehenden Geschichte beschrieben. Die nächsten Verse erzählen uns von dem was geschehen ist.

6. Ziel oder Ende. Das Ziel des Anfangs wird am Ende des ersten Kapitels deutlich siehe Clip "Die Ruhe".

1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.

Nichts war vorhanden und alles war ungeformt.

Wenn noch nichts vorhanden war, wie konnte es dann schon eine Erde geben, wenngleich diese auch einem Chaos glich (tohuwabohu)?

Also Himmel und Erde waren ja schon geschaffen siehe Vers 1.

2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.

Habt ihr euch schon mal überlegt, um was für ein Licht es sich hierbei handelt, wo doch die Sonne erst am 4. Tag erschaffen wurde?

Die Wissenschaft verrät uns, dass Licht nur "funktioniert", wenn kleine Teilchen (Photone) in der Luft sind. D.h. es musste eine Grundlage, also erst einmal das Gesetz für Licht da sein.

3 Und Gott sprach: Es werde Licht! und es ward Licht.

Gott will, dass es uns gut geht und hat uns die Sonne geschenkt. Damit sie am Tag leuchten kann und es in unserem Leben nicht so dunkel ist. Es ist doch meistens auch so, dass wenn die Sonne sich hinter dicken Wolken verkrochen hat, es uns gleich meistens schelchter geht. Die Stimmung entspricht oft genung den Null-Punkt oder man hock nur zu Hause, man fühlt sich wie eine Matschpflaume und es nichts los mit einem. Aber wenn die Sonne scheint, sieht alles gar nicht mehr so schlimm aus! Meine Sorgen? Ach, iwie bekommen wir das schon hin. Das Leben? Es ist wunderschön! Deswegen danke ich Gott für die Sonne...denn auch bei mir ist es so, immer wenn ich gut gelaunt bin rufe ich DIE SONNE SCHEINT zu den anderen, auch wenn mal die Sonne nicht scheint^^...Danke Papa im Himmel für das Licht =)

Die Sonne kommt aber erst viel später!

4 Und Gott sah, daß das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis

Die Frage wär für mich wie Adam und Eva von den ganzen Wortschöpfungen Gottes erfahren haben, immerhin gabs die da noch nicht.

Was ist der Unterschied zwischen einem Kommentar und einer Frage?

Wir lesen in der Bibel, dass Gott mit Adam und Eva oft gesprochen hat (z.B. 1. Mose 1:28-29, 2:16-17, 3:9 usw.). Dort ist natürlich nur das wichtigste beschrieben. Man kann aber gut vorstellen, dass Gott Adam und Eva erklärt hat, wie Er alles mit seinem Wort geschaffen hat. Das musste Er ihnen sagen, denn Er schon damals den Sabbat als Ruhetag angeführt hat (1. Mose 2:1-3). Auch in 10 Geboten lesen wir, dass Sabbat ein Denkmahl an Gott als Schöpfer im wochentlichen Zyklus ist (2. Mose 20:8-11).

5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

Verfasse doch einen Kommentar zum Vers!

6 Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, und die sei ein Unterschied zwischen den Wassern.

Wasser auf der Erde und Wasser über der Erde. Hier wurde die Grundlage für den 5. Tag geschaffen.

7 Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah also.

Der Himmel ist manchmal richtig schön anzusehen! Danke Gott. Amen

8 Und Gott nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und Morgen der andere Tag.

heisst wohl, dass die Landmasse angehoben wurde oder Wasser versickerte oder so

9 Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Örter, daß man das Trockene sehe. Und es geschah also.

Hier wurde die Grundlage für den 6. Tag geschaffen. Erde für die Landtiere.

10 Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, daß es gut war.

Früchte zum Essen - Grundlage für den 6. Tag für die Menschen.

11 Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das sich besame, und fruchtbare Bäume, da ein jeglicher nach seiner Art Frucht trage und habe seinen eigenen Samen bei sich selbst auf Erden. Und es geschah also.

Gott spricht und die Erde bringt hervor. Sie bringt auf Gottes Wort hin Pflanzen hervor, die den ihnen zugewiesenen Platz in der Schöpfungsgeschichte einnehmen, ihren Nutzen haben werden, dem Menschen dienen werden (Vers29), Gesetz folgen, sich in die Einheit der Schöpfung einfügen. Trotz der Pflanzenwelt ist jede Pflanze nach ihrer Art, einmalig, einzigartig aber dennoch Bestandteil eines großen Ganzen. Einzigartigkeit in der Vielfalt, in welcher jede Art Gottes Wort gehorcht und von Gott als gut bezeichnet wird und sich im großen Ganzen entfaltet, gemäß der Gesetzmäßigkeiten, die Gott in sie legt, durch sein Wort.

12 Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das sich besamte, ein jegliches nach seiner Art, und Bäume, die da Frucht trugen und ihren eigenen Samen bei sich selbst hatten, ein jeglicher nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war.

wir haben ja eine Wissenschaft, damals die Leute nicht, also wenn Gott die Erde in 6 Tagen schuf, dass wird schon stimmen aber vor 6000 Jahren? wie soll das bitte gehen. wir haben Funde und Fossilien udn Bestimmungen usw. die älter sind. Hoffe die mail benachrichtigung geht, wenn nicht- stefan.cerny@inode.at

13 Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag.
 © Martin Luther

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